Docker Desktop¶
Docker versucht den Docker Desktop als erste Anlaufstelle für Entwickler und Firmen zu etablieren. Die beworbenen Vorzüge:
Schnell zu installieren und einzusetzen
einfach und sicher in Stand zu halten
Einfach zu skalieren - Docker Business - Info PDF Docker Business
Für alle relevanten Betriebssysteme verfügbar (Windows, MacOS, Linux) und einheitlich auf allen OS nutzbar.
Gerade bei der Unterstützung für das Containern (also auch Entwickeln) auf Windows hat man mit dem Docker Desktop für Windows eine erfolgreiche Software am Start.
Man kann auf Windows Systemen das WSL2 (Windows Subsystem Linux 2) als native Linux Umgebung für Container nutzen. Davor war man gezwungen auf schwergewichtigen Hyper-V-VMs zu containern. Das schloss dann zusätzlich auch noch alle Windows Home Nutzer aus.
Unter Linux kann man mit der Docker Desktop Installation sowohl
den Desktop als auch die Standard Docker Engine nutzen. Man erhält
über docker context ... verschiedene Umgebungen.
Docker Desktop für Linux - hier: Gnome Desktop with Debian 12¶
Ein einfaches systemctl --user start | stop docker-desktop.service
schaltet zwischen Context default (Docker Engine) und
desktop-linux (Docker Desktop) hin und her. Das kann allerdings auch
schwer verwirren, wenn man mal Images sucht!
Aber die gleiche Umgebung unter verschiedenen Betriebssystemen beim Entwickeln von Software mit Hilfe von Docker (Desktop) Containern macht schon Sinn.
Wenn man den Docker Desktop auf virtuellen Maschinen nutzen will, dann muss man Nested Virtualization beachten, da der Docker Desktop mit einer eigenen VM arbeitet. Auf Linux VM-Technik kein Problem - auf Windows mit Hyper-V bitte einfach per PowerShell die verschachtelte Virtualisierung aktivieren: (MS Learn Portal - Enable Nested Virtualization ).
Set-VMProcessor -VMName <VMName> -ExposeVirtualizationExtensions $true
Die Installationsanleitungen für den Docker Desktop beschreiben alle ebenfalls alle notwendigen Vorbereitungen und den Einsatz von Docker Desktop Software in einer VM.